Notöffnung in Berlin

Vorangegangen ist hier die Anfrage eines Hamburger Sportkollegen für die Türöffnung eines Freundes in Berlin.

Gestern Abend erst mal rüber gelaufen in den Weddinger Teil der Gleimstrasse. Nur leider hört die da auf. Anfangen tut sie Prenzlauer Berg. Am UCI Kino.Schönhauser Allee.

Na, ja, durch den Gleimtunnel durch und 15 Minuten laufen (ich wollte ja erst mit dem Fahrrad fahren, wäre ich nur…). Glücklicherweise hatte ich die Nummer von dem Freund aufgeschrieben und Ihn über meine kommende Verspätung informiert. Vor dem Haus dort in der Ferne war er schon zu sehen und wartete. Kurze Begrüßung und ran an die Aufgabe.

Dunkel. Berliner Altbau. Eingang. Einmal quer durch zum Hinterhaus. Treppenhaus aus Holz mit Linoleum Belag. Eine alte, getäfelte grüne Holztüre ohne Flügel. BKS Zylinder.

Über die Rechtliche Seite mich mit Ihm nochmal unterhalten. Alles in Ordnung. Er konnte mich in Summe glaubhaft überzeugen.

Die dicke Türfallenöffnungskarte, an den Ecken leicht abgerundet und mit einer Biegung nach Innen versehen auf Riegelhöhe ein paar mal rein geschoben und leicht an der Tür gezittert. Na, was ist denn? Geh auf, der Gedanke wie immer in diesen Augenblicken. Nach ein paar Minuten macht es klack und die Tür ist offen. Plan B wäre gewesen den E-Pick zu verwenden. Das ginge auch. Ein Pick-Set hatte ich auch dabei.

Danach den als Belohnung vereinbarten Gerstensaft auf der Bierbank des Spätkaufes genossen und mich dabei nett unterhalten. Auf dem Wege zu Fuß nach Hause zum Fußball noch abgebogen und im Mauersegler am Mauerpark eingekehrt. Es lief Lille gegen Bayern. Und Bayern gewann.

Ein guter Abend

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